Allmählich kriegte ich heraus, dass ich als Eisenbahnschaffner die herrlichste Gelegenheit zum Schießen hatte. Oft konnten
wir neben den Geleisen einen Löwen auf seiner Beute stehen sehen, und früh am Morgen oder abends kamen wir fast regelmäßig an einem
Leoparden
vorbei. Ich hatte meine alte Mauserbüchse mit; sie lag in unserer Proviantkiste. Und wenn wir ein viel versprechendes Stück Wild passierten,
lehnte ich mich aus dem Zugfenster und erlegte es. Dann zog ich die Notbremse, der Zug hielt, und ich sprang mit einem eingeborenen Boy hinaus, um das
Tier abzuhäuten. Die Reisenden hatten es damals nicht sehr eilig, und das Zugpersonal machte mit. Besonders der Lokomotivführer war ein netter
Kerl. Da er die Strecke nach vorn übersehen konnte, gab er mir jedes Mal ein Signal mit der Dampfpfeife, wenn sich lohnendes Wild zeigte. Dreimal
tuten bedeutete: ein Leopard; zweimal ein Löwe. Wenn es sich aber lediglich darum handelte, einen Passagier aufzunehmen, tutete er nur einmal
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J.
A. Hunter |
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