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Joseph Binder (1898 -1972) und Otto Exinger (1897- 1957)

Zusammenarbeit bei der Gestaltung des Meinl- Mohren (1924).
Exinger war Grafiker und Direktor der Werbeabteilung der Julius Meinl AG, Josef Binder Grafiker, Schüler Josef Hoffmanns und Absolvent der Wiener Kunstgewerbeschule.

Man verzichtete - und das war für die damalige Zeit völlig neu - auf die grafische Gestaltung des Hintergrundes und erzielte so eine zusätzliche Akzentuierung.

Anders gesagt: Der Mohr stach allein schon durch seinen weiß abgegrenzten Rahmen heraus. Und herausstechen sollte er gleich doppelt, denn wie Binder immer wieder betonte, wurde der Mohrenkopf als „Ausrufezeichen“ gestaltet - der Fez ist der Strich, der Kopf ist der Punkt. Mit dieser Piktogramm-Idee bewies man zweifellos werbepsychologischen Weitblick.

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