Die FotografIn beleuchten

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Das zentrale Tafelbild hat Anklänge an das, was man im 19. Jahrhundert das Große Spiel bezeichnete - den militärischen und zivilen Positionskampf zwischen dem britischen und dem russischen Reich, der sich auf das Gebiet Afghanistan konzentrierte. Die Briten hatten das Gefühl, das die russische Expansion nach Süden ihr Indien bedroht. Das „Spiel“ wurde in der Absicht gespielt, einen direkten militärischen Konflikt zwischen den zwei Mächten zu vermeiden und schloss Spionieren, Auskundschaften, Landvermessen, die Diplomatie und, wenn nötig auch militärische Interventionen der Briten ein.

 

 

So auch bei einer Reihe von erfolglosen Versuchen, Afghanistan in einen politisch abhängigen oder Marionettenstaat zu verwandeln und als das scheiterte, wenigsten die Übereinkunft über die Verwandlung in einen Bufferstaat zu erzielen. In anderen Worten zeigt die mittlere Fotografie Anklänge an die Geister von Kim und die Porträts von Afghanistankämpfern, wie sie u.a. John Burke machte. Aber nicht nur. Es befasst sich auch mit der jüngeren Geschichte des Gebiets. Die Talibanregierung hatte die Grenzen des Landes effektiv geschlossen und damit auch den Informationsfluss stillgelegt.